Erscheinungsformen hormoneller Dysbalancen:

Osteoporose – PMS – Zyklusbeschwerden – Zyklusstörungen – Amenorrhoe – Oligomenorrhoe – Klimakteriumsbeschwerden – Hitzewallungen – Diabetes – Hypoglykämie – Burnout – Chronisches Müdigkeitssyndrom – Leistungsschwäche – Nebennierenschwäche – Nebenniereninsuffizienz – Morbus Addison – Cushing Syndrom – Schilddrüsenerkrankungen – Hypothyreose – Hyperthyreose – Struma – Morbus Basedow – Hashimoto – Thyreoditis – Fibromyalgie – Rheuma – Abwehrschwäche – Adipositas – Allergieneigung – Bluthochdruck – Brustknoten – Brustkrebs – Depressionen – Eierstockkrebs – Eierstockzysten – Endometriose – Fibrozystische Mastopathie – Gallenblasenstörungen – Gedächtnisstörungen – Alzheimer – Gelenkbeschwerden – Ödeme – Herzinfarkt – Kreislaufbeschwerden – Asthma – Hirsutismus – Schlaflosigkeit – Schleimhautprobleme – Stoffwechselschwäche – unerfüllter Kinderwunsch – Unfruchtbarkeit – Impotenz ........ und über 50 weitere gibt es. 

Nicht alle haben einen monokausalen Auslöser – aber ALLE können eine hormonelle Komponente haben.

Hormone und ihre chemischen Botschaften sind beteiligt an:

  • Steuerung der Reproduktionsvorgänge z. B. Libido, Bildung von Ei- und Samenzellen, Versorgung des Kindes im Mutterleib, .....
  • Wachstum und geistige/körperliche Entwicklung
  • Mobilisierung von Abwehrkräften bei Belastungen, z. B. Stress, Infektionen etc.
  • Zellstoffwechsel und Energiegleichgewicht
  • Blutdruck und Kreislaufregelung
  • Verhalten, Emotionen und Psyche
  • und an vielem mehr.....

Kleinste Veränderungen der Hormonkonzentration haben unter Umständen schon weit reichende Folgen!

Mein Therapieansatz basiert auf 3 Säulen: 

Reaktivierung der Hormonausschüttung: Wo immer es möglich erscheint, wird versucht, den Organismus und seine einzelnen hormonproduzierenden Organe wieder anzuregen. Ziel ist es, damit in erster Instanz ohne Zuführung von Hormonen von außen, eine selbstständige und ausreichend hohe Hormonausschüttung zu gewährleisten. Dabei werden nicht nur die Hormonorgane stimuliert, sondern vor allem versucht, die betreffenden Hormonachsen, sprich die Steuerungs- und Rückkopplungmechanismen wieder zu reaktivieren
= systemische Therapie.

Einsatz naturheilkundlicher Komponenten: Es kommen ausschließlich sanft wirkende naturheilkundliche Heilmittel und Therapien zum Einsatz, die sich in meiner Praxis bewährt haben und die keinen unerwünschten Einfluss auf Hormonrezeptoren haben.

Verwendung bio-identischer Hormone: Wenn gravierende Hormondysbalancen vorliegen oder aufgrund von Eingriffen/Erkrankungen (Eierstöcke, Gebärmutter, Schilddrüse, Hoden etc.) bzw. altersbedingt eine Reaktivierung der Organe schwierig oder unmöglich ist, können Hormone ersetzt werden. Hierfür kommen ausschließlich bio-identische sprich körpereigene Hormone zum Einsatz. In diesem Fall arbeite ich mit einem Netzwerkarzt der Hormonselbsthilfe oder dem Arzt Ihres Vertrauens zusammen.

Wie ist die Vorgehensweise bei der ganzheitlich-systemischen Therapie von hormonellen Dysbalancen?

1. Ausführliche Fallaufnahme: Wir führen ein detailliertes Anamnesegespräch zur Sichtung aller aktuellen Symptome, der Vorgeschichte, familiärer Veranlagungen etc. Überprüfung, ob der Verdacht auf eine hormonelle Dysbalance vorliegt.
2. Labortest für die Hormonbestimmung: Bei leichten Beschwerden und eindeutiger Symptomlage ist dies nicht unbedingt notwendig, bei Verdacht auf eine stärkere hormonelle Dysbalance erfolgt, in Abstimmung mit dem Patienten, die Bestimmung der Hormonwerte über einen Hormonspeicheltest.
3. Sichtung der Ergebnisse des Hormonspeicheltests: Im Falle von Auffälligkeiten arbeiten wir ein individuelles Therapieschema aus. Bei leichten bis mittleren hormonellen Dysbalancen wird zuerst nur mit naturheilkundlichen Mitteln gearbeitet, während bei gravierenden Dysbalancen direkt mit bio-identischen Hormonen therapiert wird. Generell gilt die Regel: keine Arbeit mit bio-identischen Hormonen ohne vorherige Laborbestimmung.
4. Genaue Kontrolle des Verlaufs: Die therapeutische Begleitung und strikte Kontrolle des Verlaufs sind unabdingbare Vorraussetzung für eine verantwortungsvolle Therapie.

Die goldenen Regeln für die Arbeit mit Hormonen:

  • Eine Behandlung erfolgt nur, wenn konkrete Beschwerden vorhanden sind, auch wenn die Laborwerte Abweichungen zur Norm aufzeigen. Ich behandele keine Laborwerte, sondern Menschen.
  • Eine Therapie mit Hormonen erfolgt nur, wenn ein aussagekräftiger Labortest vorliegt.
  • Die Therapie erfolgt ausschließlich mit bio-identischen, sprich körper-identischen, Hormonen.
  • Die Dosierung wird so niedrig wie möglich angesetzt und die Therapie dauert so lange wie sie sinnvoll ist.

Hinweis zur Verschreibungspflicht von Hormonen

Bio-identische Hormone sind ebenso verschreibungspflichtig wie synthetische. Es soll hier nicht der Eindruck entstehen, wir als Heilpraktiker könnten Hormone verschreiben. Im Falle, dass wir auf Basis der Labortests zur Meinung kommen, dass die Arbeit mit bio-identischen Hormonen sinnvoll wäre, arbeite ich gerne mit einer Arztpraxis Ihres Vertrauens zusammen, die nach nochmaliger Prüfung unserer Empfehlungen entscheidt.

Fazit:

Wo immer möglich, ist es das Ziel, die körpereigene Hormonausschüttung wieder zu reaktivieren. Die ganzheitlich-systemische Therapie von hormonellen Dysbalancen bietet für die verschiedenen Abstufungen von Ungleichgewichten auch eine abgestufte Vorgehensweise. Damit wird gewährleistet, dass nicht von vornherein eine Therapie begonnen wird, die in ihrer Intensität eventuell weit über die aktuelle Notwendigkeit hinaus geht.

Rechtlicher Hinweis

An dieser Stelle würde ich sehr gerne im Detail auf die bedeutsamen Unterschiede bei der Behandlung mit bzw. die Vor- und Nachteile von bio-identischen und synthetischen Hormonen eingehen. Leider ist dies laut Heilmittelwerbegesetz und verschiedenen Gerichtsurteilen ausdrücklich zu unterlassen. Da Zuwiderhandlungen mit hohen Abmahngebühren geahndet werden, bleibt mir nur der Hinweis auf weiterführende Literatur oder Eigenrecherchen. Es ist auch nicht erlaubt, auf konkrete Internetquellen zu verweisen. Hier ist wirklich selbstverantwortlich recherchierte Information gefragt.

Synthetische Hormone

Ganz allgemein und unspezifisch sind synthetische Hormone hormonähnliche Wirkstoffe, die in dieser Form in der Natur nicht vorkommen. Der Grund hierfür liegt mit darin, dass die Pharmazeutische Industrie zur kommerziellen Verwertung eigene Patente benötigt, die für bio-identische Hormone in der Naturform nicht gewährt werden. Deswegen werden synthetische Hormone gegenüber natürlichen Hormonen in ihrer chemischen Struktur verändert. Nur dadurch werden sie patentrechtlich schützenswert und können als Medikament wirtschaftlich verwertet werden.

Naturidentische oder bio-identische Hormone

Bio-identische Hormone findet man nicht beim Kräuterwandern in der Natur. Sie werden – das muss gesagt werden – zwar aus natürlichen Substanzen, aber ebenfalls synthetisch (künstlich) hergestellt.

Doch – und dies ist der entscheidende Punkt –  in ihrer chemischen Struktur entsprechen sie zu 100% den körpereigenen Hormonen. Damit sind sie eine exakte, bio-identische Kopie der seit Millionen von Jahren unverändert existierenden und so überaus erfolgreichen Botenstoffe.

Der Organismus erkennt naturidentische Hormone deswegen als körpereigen an und kann sie, bei richtig gestellter Diagnose, disziplinierter Anwendung im richtigen Schema und der optimal eingestellten Dosierung auch optimal verwerten. Die potenziellen Nebenwirkungen sind genau genommen nicht auf die Gabe von bio-identischen Hormonen selbst zurückzuführen, sondern auf Fehler bei der Anwendung, meist zu hoher Dosierung oder Einnahme zum falschen Zeitpunkt.

Therapie mit bio-identischen Hormonen

Einen besonderen Stellenwert nimmt die Behandlung mit Hormoncremes ein – d. h. der transdermalen Gabe über die Haut - die aufgrund der Wirksamkeit nur einen Bruchteil der Dosis benötig, die bei oral (über den Mund) genommenen Präparaten benötigt wird. Die orale Einnahme zwingt das Hormon durch das Verdauungssystem, und insbesondere die Leber inaktiviert über den Stoffwechsel schon viel vom Wirkstoff, der sogenannte „first pass effect“. So kommen oral nur ca. 25% des Hormons an, während es bei der Hautcreme vermutlich über 90% sind. Hormoncremes erzielen deswegen optimale Wirkung bei niedrigster Dosis. Die transdermale Gabe funktioniert nicht bei allen Hormonen gleichermaßen. In jedem Fall aber gehört auch die Behandlung mit bio-identischen Hormonen in die Hand von erfahrenen Therapeuten.

Wie lange gibt es bio-identische Hormone schon?

Seit mehr als fünfzig Jahren sind naturidentische Hormone erhältlich, werden aber wegen der Nicht-Patentierbarkeit von menschlichen Hormonen von der Pharmaindustrie nahezu ignoriert. Neben der Verwendung von verschreibungspflichtigen, naturidentischen Hormonen bietet sich bei leichten Hormonmängeln auch ein Behandlungsversuch mit homöopathisch potenzierten Hormonen, den Hormonglobuli, oder homöopathisch potenzierten Cremes an.

Warum sind natürliche Hormone verschreibungspflichtig?

Natürliche Hormone sind sehr wirkungsvolle Botenstoffe und können bereits mit kleinsten Dosierungen große Wirkungen hervorrufen. Deswegen sind sie apotheken- und verschreibungspflichtig. Die Verschreibung ist ausschließlich dem Arzt vorbehalten. Insbesondere unsere Netzwerkärzte, aber auch zunehmend der Naturheilkunde gegenüber aufgeschlossene GynäkologInnen etc. schätzen die zeitintensive Vorarbeit von hormonerfahrenen Heilpraktikern.

Was versteht man unter HRT (Hormon-Replacement-Therapy)?

HRT kommt aus dem Englischen und kann ins Deutsche mit HET (Hormon-Ersatz-Therapie) übersetzt werden. Geläufig ist jedoch die englische Bezeichnung HRT. Gemeint ist hiermit der Ersatz von fehlenden Hormonen.
Die in meiner Praxis zur Anwendung kommende „Ganzheitlich-systemische Therapie von hormonellen Dysbalancen“ hat nichts mit der sog. Hormon-Ersatztherapie (HET bzw. HRT) oder generell der Behandlung mit synthetischen Hormonen zu tun.

Warum ist die individuelle Dosierung so wichtig?

Jeder Mensch ist einzigartig und braucht eine individuelle Behandlung und Medikation. Hormone greifen regulierend in den gesamten Stoffwechsel ein und steuern die Maschine Mensch: daher ist eine Feineinstellung nach Alter, Beschwerde, Hormonbalance etc. immens wichtig.

Wie hoch sind die Kosten für eine HRT?

Bei einer individuellen HRT ist das schwer vorhersehbar – zu viele Faktoren wie Laborparameter und Gesprächsaufwand beeinflussen die notwendige Therapie. Nach Anamnese und Laboraufwand können Sie Im Regelfall mit monatlichen Kosten für die Medikamente von 20,00 - 60,00 EURO rechnen. Die Therapiedauer geht von langfristig, etwa bei totaloperierten Frauen, bis zu tageweise bei Zyklusbeschwerden. Wie vorher erwähnt, ist es von unterschiedlichen Faktoren abhängig.

Übernehmen die Krankenversicherungen die Kosten?

Auch das ist schwer vorherzusagen. Es kommt exakt auf Ihre Medikation an. Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten in der Regel nur in Ausnahmefällen. Bei den privaten Krankenkassen ist eine Erstattung möglich, in Abhängigkeit vom Versicherungsvertrag.

DYSBALANCEN MIT GUTEN BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN

  •   PMS (Prämenstruelles
      Syndrom), hormonelle
      Migräne, Krämpfe etc.
  •   Beschwerden im
      Klimakterium 
  •   Schilddrüsenprobleme
  •   Hormonelle Hautprobleme
      und Haarausfall
  •   Zyklusstörungen
  •   Myome und Zysten
  •   Unerfüllter Kinderwunsch
  •   Der alternde Mann /
      erektile Dysfunktion
  •   Nebennierenschwäche bis
      hin zum Burnout

Ursachen hormoneller Dysbalancen:

  • Darmfunktionsstörungen
  • Lebermetabolismus
  • Stress
  • Nebennierenschwäche
  • Schilddrüsenstörungen
  • Mikronährstoffversorgung
  • HWS-Traumata
  • Organische Ursachen
  • Xenohormone
  • Mitochondropatie
  • Säure-Basen-Haushalt
  • Schwermetallbelastungen
  • Arzneistoffe
  • .....

 

 
Dr. John R. Lee / NatÜrliches Progesteron - Ein bemerkenswertes HormoN  ISBN 3-9805706-0-6

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Ein bemerkenswertes HormoN
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Inhalt:

  • Was ist Progesteron?
  • Was sind Gestagene?
  • Tanz der Steroide
  • Progesteron und Menstruationszyklus
  • Progesteron und Menopause
  • Ein Wort zu Östrogen
  • Progesteron und Störungen im Beckenbereich
  • Progesteron und PMS
  • Progesteron und Osteoporose
  • Progesteron und Krebs
  • Anwendungen von natürlichem Progesteron
  • Progesteron und der medizinisch-industrielle Komplex
  • Was tun? - Ratschläge für Betroffene